Ist denn der große Twitter-Hype schon wieder vorbei? Der Hype geht, Twitter bleibt.

Erst langsam sickert in Unternehmen und noch langsamer in der gemeinen Nutzerschaft durch, wie hilfreich und praktisch Twitter als demokratisches Echtzeit-Kommunikationswerkzeug mit konzentriertem Informationsgehalt und personalisierender Abonnementfunktion ist. Diese Umschreibung wird keinem Nicht-Twitterer weiterhelfen, man muss es aber ohnehin selbst auszuprobieren, um den Microblogging-Dienst verstehen und für sich entdecken zu können.

Was kann Twitter?

Twitter ist ein neuer Kommunikationsraum, in dem Informationen von jedem abgelegt und abgerufen werden können. Mit oder ohne Hashtags verschlagwortet und damit leicht auffindbar. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

In meiner Twitter-Timeline mischen sich Links zu politischen und kulturellen Beiträgen mit Stadtnachrichten, Ausgehtipps und unterhaltsamen bis informativen Statements von Freunden, Bekannten und (bislang) Unbekannten. Ich wünsche mir aber noch viel mehr davon, Speisekarten von Restaurants, Termine von Konzerten, Eröffnungen … gerade die kleineren Veranstaltungen, die es nicht in den Tageskalender der einschlägigen Lokalpresse schaffen, sind oft sehr interessant und wollen nicht verpasst werden.

Warum twittern?

Als Unternehmen, Marke oder Mensch kann ich über Twitter mit meinen Informationen, auf meine Art und mit meiner authentischen Stimme kommunizieren, mich bekannt machen und damit im besten Fall ein Vertrauen aufbauen – die beste Grundlage für Kundschaft und Partnerschaft. Man ist sich irgendwie schon mal begegnet und kein Fremder mehr.

Muss mann twittern?

Sicher kann man auch weiterhin ohne Twitter-Account gute Produkte und Dienstleistungen verkaufen – und darauf hoffen, möglichst zahlreich von den Kunden  im weiten Feld des Web 2.0 empfohlen zu werden –  es spricht aber auch nichts dagegen, das Netzwerk zu betreten und aktiv moderne Kommunikationsgeschichte mitzuschreiben.

Natürlich gibt es ein paar Regeln zu beachten, dazu später mehr an dieser Stelle.

„Social Media – Zukunft der Kommunikation oder Spielzeug für Geeks?“

Eine Empfehlung noch: die GPRA, Wirtschaftsverband führender PR-Agenturen in Deutschland, hat Anfang Oktober einen sehr interessanten Abend veranstaltet zum Thema: „Social Media – Zukunft der Kommunikation oder Spielzeug für Geeks?“. Aus den ursprünglich geplanten drei sind vier Stunden geworden, aber es lohnt sich. Zu besonders interessanten Stellen im Video sind Hotspots gesetzt.

http://www.zaplive.tv/web/gpra

P.S. Laut F.A.Z gab es im September 2009 etwa 185.000 aktive Twitteraccounts in Deutschland, die Seite twitter.com wurde hierzulande 3,14 Mio. mal aufgerufen.

http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/10/16/interesse-an-twitter-waechst.aspx


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Ist Twitter am Ende?

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